Der Ultimative Brandingguide für deinen Markenaufbau

Personal Branding – so gelingt dir der Markenaufbau

Um sich selbst als Marke zu etablieren und damit erfolgreich zu sein, gibt es einige Methoden und Schritte, die man kennen, anwenden und gehen muss.

Welche das sind und was hingegen besser vermieden werden sollte, zeigen wir dir hier.

Was ist mit Brand (zu deutsch Marke) gemeint?

Wenn dich jemand nach einem Tempo fragt, statt eines Taschentuches.

Wenn ein Kind bei McDonalds ein Happy Meal bestellt, statt Pommes und Burger.

Und wenn jemand von seinem iPhone anruft, statt seines Handys.

All das sind beste Beispiele für gelungenes Branding!

Egal in welcher Branche du Fuß fassen möchtest, eine eigene Marke hilft dir dabei, in übersättigten Märkten aufzufallen und auch in jeder Nische wird es Mitbewerber geben. Wenn deine Marke funktioniert, hebst du dich ab und bleibst in Erinnerung.

Als konkretes Beispiel schauen wir uns mal den Fußball an. Es gibt sicher viele Fußballspieler die dir einfallen. Und es gibt auch sicher viele Menschen, die sich nicht für diese Sportart interessieren.

Dennoch kennt ihn jeder: Cristiano Ronaldo. Er gilt als einer der besten Fußballer weltweit und es gibt zahlreiche Merchandise-Artikel von ihm.

Ebenso ist er als Model und Testimonial vieler großer anderer Marken im Einsatz. Und genau das zeichnet es aus, dass er nicht nur mit Fußball in Verbindung gebracht wird.

Er selbst ist die Marke. Sein Name ist eine Brand.

Eine Personal Brand bietet erhöhtes Verkaufspotenzial. Studien ergaben, dass Menschen lieber von Menschen kaufen, als von Unternehmen.

Mit deiner Persönlichkeit schaffst du Vertrauen und sie erlaubt dir, du selbst zu sein. Denn das ist es, was dich zur Brand macht, deine eigene Person mit Authentizität.

Eine Marke und deren Erfolg entstehen nicht über Nacht. Es braucht Zeit, bis sie auffällt und gesehen wird, bis man es als DIE Marke in der Nische kennt.

Folge den kommenden Schritten und wende die Methoden an, um mit deiner eigenen Marke durchzustarten.

DO`s

  1. Du musst dich positionieren. Der Markt ist hart umkämpft und du musst dir eindeutig bewusst und sicher sein, wer du bist und wofür du stehst.Stelle dir die Fragen, was du für wen anbieten möchtest und warum man zu dir kommen sollte.Welches Thema bewegt dich und womit kannst du anderen weiterhelfen?

    Was kannst du weitergeben, wodurch wiederum andere einen Mehrwert haben?

    Höre hierbei wirklich auf dich und dein Inneres. Sei du selbst, sei authentisch und versuche niemals jemand anderen zu imitieren. Mach dein Ding und versuche dabei, so gut wie möglich zu werden.

    „Be yourself. Because everyone else is already taken.“

    Aus welchem Grund bist du hier auf der Erde? Finde heraus, wofür du stehen willst und helfe somit anderen auf deine Art und Weise, auch gut darin zu werden.

  2. Hast du deine „Bestimmung“ gefunden und konkret formuliert, solltest du etwas mehr ins Detail gehen.Was sind deine Werte, für die du stehen sollst? Wie soll dein „Ruf“ sein?Mit welchem Service und welcher Besonderheit soll man dich in Verbindung bringen?

    Nur wenn du das für dich entschieden hast, kannst du konkret an deiner Vision und deinem Image arbeiten.

    Wichtig ist, dass du dir dabei treu bleibst. Wenn dir ein bestimmter Bereich nicht liegt, solltest du es nicht erzwingen, sondern für etwas stehen, was dir gut gelingt und du gerne tust. Das gibt dir auch ein sicheres Auftreten und eine realistische Glaubwürdigkeit.

  3. Sprich deine Sprache und finde deine eigene Art und Weise zu kommunizieren und hiermit sind nicht die diversen Vertriebskanäle gemeint, sondern wirklich, wie du mit deinen (potenziellen) Kunden sprichst. Wie begrüßt du und wie sind deine Abschiedsworte in einer E-Mail? Wie lautet dein Slogan und mit welcher Ausdrucksweise wirst du identifiziert?

    Siehe deine Marke als Persönlichkeit, sie braucht ebenso ihre eigen Sprache. Eine Sprache, die zu deiner Person passt und mit dir und deiner Arbeit in Verbindung steht.

    Hier ist es genau so wichtig, dass du nur sprichst, wenn du in deinem Kompetenzkreis bist. Rede viel, jedoch nur in deinem Themenbereich, wofür du stehst und nicht wofür du gerne stehen würdest.

  4. Deine Brand braucht ein gutes Branding.Hierbei ist klar, dass für jeden Berufszweig eine andere Darstellungen benötigt wird. Ein Augenoptiker wird ein anderes Design, als eine Hundeschule wählen.Die Optik deiner Marke ist wichtig für die Wahrnehmung und Wiedererkennung. Aufeinander abgestimmte Farben, Schriftarten und Grafikelemente spielen eine entscheidenen Rolle und vor allem natürlich dein Logo.

    Dein Design ist ein wichtiger Faktor und entscheidet oft darüber, wie ein Kunde sich entscheidet. Es hinterlässt einen Eindruck, und dieser sollte stimmig und ansprechend sein.

    Kannst du vielleicht mit deinem Namen spielen und es in dein Logo einfließen lassen? Sei kreativ und lege dich vor allem einmal endgültig fest, sodass du immer an diesem Corporate Identity festhalten kannst.

    Hier ist aber genau so wichtig zu sagen, dass du nicht zu viel Zeit und Energie in dieses Thema stecken solltest. Dein Design sollte stimmen und einmal stehen, dennoch macht es letztendlich nur 5% von dem aus, was du für einen erfolgreichen Markenauftritt benötigst. Es bildet mit anderen Faktoren die Basis und das Fundament, doch viel wichtiger ist dein Content und deine Einzigartigkeit.

  5. Verlasse die Komfortzone und zeige dich als Marke.Du bist das Gesicht der Marke und die Marke selbst. Deine Person ist das Kernelement deiner Unternehmung.Zeige dich oft und schaffe Gelegenheiten, dich kennenzulernen. Zeige deine Expertise auf verschiedenen Wegen, indem du beispielsweise Artikel und Blogbeiträge verfasst.

    Du kannst Vorträge zu deinem Thema halten oder heutzutage auch bevorzugt Webinare geben.

    Zeige dich auf YouTube und bring deinen Zuschauern einen Mehrwert.

    Wenn du noch keinen Expertenstatus in deinem Bereich hast, zeige deinen Weg dorthin. Wenn du nichts neues mehr kreieren möchtest, dokumentiere deine jetzige Lebenssituation.

  6. Content. Veröffentliche jeden Tag mehrmals etwas zu deinen Themen und Informationen über diverse Netzwerke, so erreichst du verschiedenste Menschen.Sei präsent und gebe interessante Informationen an deine Community weiter, um einen gewissen Vorgeschmack auf dein Produkt zu geben.Dir stehen in der heutigen Zeit sehr viele Tools zur Verfügung, um deine Zielgruppe zu erreichen und mit ihr zu interagieren.

    Inklusive der oben genannten, solltest du folgende Formate für dich in Betracht ziehen:

    -Facebook (Über deine Seite Informationen, Bilder und Videos teilen, sowie zielgruppengerechte Anzeigen schalten)

    -Instagram (Über dein Profil Informationen, Bilder und Videos teilen, sowie zielgruppengerechte Anzeigen schalten)

    -YouTube (Einen Channel aufbauen, für Tutorials und Impulse)

    -Podcast (Veröffentliche regelmäßig Audioaufnahmen, um anderen wichtige Informationen und Einblicke zu geben)

    -Webinar (Nimm einmalig ein Video auf und stelle dieses zur Verfügung)

    -Blog (Erstelle deine eigene Website und inkludiere einen Blog, hier kannst du über diverse Beiträge dein Wissen weitergeben)

    -Voträge (Halte Vorträge bei Seminaren, Messen und sonstigen passenden Veranstaltungen)

    Wichtig ist, dass du das Spektrum an Präsenzwegen nutzt.

    Baue dir dein Instagram Profil auf und konzentriere dich darauf, alle festgelegten Punkte, die deine Marke betreffen einzuhalten. Verknüpfe es mit deiner Facebook Page und setze auch hier die wichtigen Schritte um.

    Konzentriere dich auf die Netzwerke, wo du deine Zielgruppe primär erreichst und teile regelmäßig deine Inhalte. Mit wachsender Followerzahl wirst du deine Bekanntheit steigen, dem Interesse an deiner Person.

DONT`s

  1. Mach es nicht nur wegen dem Geld. Folge im ersten Schritt deiner Leidenschaft, dem was dir Spaß macht und worin du richtig gut bist.Frage dich nicht zuerst, wie viel Geld du verdienen kannst, denn wenn das dein Warum ist, wird es nie so erfolgreich, wie aus der Leidenschaft heraus.Natürlich geht es im nächsten Schritt auch darum Geld mit deiner Marke zu verdienen, aber wenn dies der einzige Anreiz ist kann es nicht funktionieren.

    Du wirst nicht immer vollen Einsatz geben und es wird vor allem schwierig aus der Masse herauszustechen. Du gehst den Weg nur, wenn du es wirklich willst, dazu gehören auch unangenehme Seiten, welche du in Kauf nimmst, wenn dein Wille stark genug ist, unabhängig davon, was du dabei verdienst.

  2. Proof of Concept. Stehe für das, was du bist und was dich ausmacht.Es wird dir nicht gelingen etwas zu vermarkten, was du nicht selbst ausstrahlst. Das nennt man Proof of Concept und bedeutet, dass Menschen bevorzugt bei Menschen interessiert sind und kaufen, die wissen wovon sie reden und das auch verkörpern.Wenn du beispielsweise Sportübungen und Wissen über den Körper teilen möchtest, solltest du auch danach aussehen, das heißt einfach, dass du einen sportlichen Look haben solltest und Referenzen vorweisen kannst.

    Andernfalls wirkt es nicht authentisch. Menschen folgen lieber den Menschen, die das haben was sie haben wollen, um zu erfahren wie man es bekommt.

In einer Wellt in der du auf all diesen Kanälen präsent bist, kannst du nicht mehr differenzieren und deine Persönlichkeit anpassen, ob du jetzt Privat unterwegs bist oder im Job. Du bist du wer du bist und das solltest du vor allem auch immer sein, wenn du eine Marke etablieren willst.

Es geht auch darum, was Menschen fühlen, wenn sie mit dir agieren und über dich nachdenken. Wir alle kennen das. Denke beispielsweise an Coca-Cola, Nike oder Amazon. Du fühlst etwas, wenn du an diese großen Marken denkst. Ob positiv oder negativ, du hast eine Reaktion, ein Gefühl, eine Meinung.

Zeige dich außerdem auch von anderen Seiten. Wenn du auf Instagram als Influencer für Mode gilst, wirst du von Firmen in die gleiche Schublade gesteckt, wie alle anderen Modeblogger. Berichte auch über andere Themen, wie eine bevorstehende Reise, dies zeigt andere Aspekte deiner Persönlichkeit. Auch wenn vielleicht ein Teil deiner Follower daran nicht interessiert ist, sondern nur an dem Modebereich, positionierst du dich gegenüber allen anderen Modebloggern neu und der Großteil deiner Zuschauer wird auch diese Richtung mit dir einschlagen.

Du kannst genauso gut mit anderen Profilen kooperieren. Suche nach Accounts mit 500-1000 Follower. Schaue wie du ihnen einen Mehrwert schaffen kannst und schreibe eine DM für deine Anfrage. Wenn du beispielsweise einen Friseursalon besitzt, biete einen Gutschein für einen Haarschnitt an. Im Gegenzug wird deinem Profil, deiner Marke vermutlich ebenso Aufmerksamkeit geschenkt.

Nutze die Möglichkeiten, die uns heutzutage gegeben sind. Früher war es sehr teuer Werbung zu schalten. Und das ist es immer noch. Dennoch gibt es ergänzende zahlreiche Möglichkeiten. Auf deinem Instagram Profil kannst du Werbung für dich „schalten“, indem du Content teilst. Du kannst kostenfrei auf dich aufmerksam machen, sogar auch ohne ausschließlich über das zu reden, was du verkaufst. Rede über dich und über das für was man dich verfolgt.

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