Facebook Marketing

Tipps zur effektiven Nutzung des Facebook Ad-Managers – Teil 1

Vorweg eine kurze Warnung: in diesem Artikel sollen keine Anfängertipps vermittelt werden. Denn wenn du nach einer grundsätzlichen Anleitungs dazu, wie man den Ad-Manager bedient, suchst, dann stellt Facebook selbst schon ausreichend gute Informationen bereit.
Stattdessen soll dieser Artikel dir dabei helfen, sicherzustellen, dass du auch wirklich jeden Cent, den du in Werbeanzeigen investierst, optimal nutzt.

Tipp #1 Sei dir deiner Ziele bewusst

Ich weiß, dass sich das sehr nach einem Anfängertipp anhört. Allerdings sind es oft die kleinen Anfängertipps, die am Ende entscheiden, ob man Geld spart oder verbrennt. Glaub mir, es gibt unzählige Firmen da draußen, die sich nicht wirklich sicher sind, was sie denn nun überhaupt mit ihren Facebook Werbeanzeigen erreichen wollen. Währenddessen zahlen sie tausende von Euros Jahr für Jahr mit dem Vorwand ihr Markenimage stärken zu wollen. Welch eine Verschwendung.

Deshalb solltest du dir im klaren über dein Ziel, dass du mit den Anzeigen erreichen willst, sein. Möchstest du etwas verkaufen? Möchtest du Mail-Adressen sammeln? Oder versuchst du Content zu branden? Was ist es?

Sieh dir dein Ziel also genau an und verstehe, dass verschiedene Ziele auch verschieden hohe Gewinne mit sich bringen.

Tipp #2 Facebook als Sale-Funnel nutzen

Ein Sale-Funnel ist eigentlich nur ein spezieller Begriff für den Prozess, bei dem sich Leute deinen Brand auf Facebook ansehen und dann bestimmte Dinge tun oder denken. Dabei solltest du mit Hilfe des Sale-Funnels in der Lage sein, die Aktionen und Gedanken der Besucher dorthin zu lenken, wo du sie haben möchtest. Gleichzeitig werden Besucher, bei denen eine Conversion unwahrscheinlich ist, aussortiert und damit Geld gespart.

Selbstverständlich solltest du die Besucher versuchen zu einer Aktion zu leiten, bei der dein Unternehmen Geld verdient. Das hört sich nun selbstverständlich an. Doch leider gibt es auch hier immer noch viele Unternehmen, die diesen Prozess nicht kennen und denken, dass Facebook Marketing nichts anderes ist, als eine Werbeanzeige zu schalten, Klicks zu erhalten und irgendwie einen Verkauf zu erreichen.

Dann ist es natürlich keine Überraschung, dass Unternehmen, die letztere einfache Staregie verfolgen, oft erfolglos dem Facebook-Marketing den Rücken kehren. Welch eine Tragödie. Denn es muss nicht so enden! Man muss nur ein Augenmerk darauf legen, wie man Facebook als Sale-Funnel nutzt.

Zuerst sollten die Leute bereits deine Brand durch die Informationen, die du auf Facebook teilst, kennen. Zweitens sollte ihnen eine Lösung deiner Firma für ein bestimmtes Problem gefallen. Wenn sie an dieser Stelle, deine Lösung genügend mögen, könnten sie auf einen Link klicken, der sie zu einer Lösungsseite bringt, die versucht, ihnen eben diese Lösung zu verkaufen.

Natürlich – wie du wahrscheinlich bereits weißt – kauft man als Kunde Dinge nicht dann, wenn man das erste mal von ihnen hört. Normalerweise legt man den Wunsch Produkt xy zu kaufen erst einmal in deinem geistigen Lager ab und lebt den Rest seines Lebens weiter. Dabei ist es leider leicht, den Wunsch einfach wieder zu vergessen.

Um dieses Problem zu lösen, stellt Facebook ein großartiges Tool bereit, dass Leute an dein Produkt erinnert, wenn sie Facebook Seiten, oder bestimmte Blogs im Internet aufrufen. Es nennt sich Re-Targeting. Du solltest dich bei Facebook unbedingt darüber informieren, wie es funktioniert.

Tipp #3 Identifiziere die Interessen von Leuten, die Stammkunden bei dir sind

Nun nachdem du dich über Sale-Funnels informiert hast, solltest du dir ein Bild von deiner Zielgruppe machen. Wer sind die Menschen, die du versuchst, über Facebook zu erreichen?

Facebook hat über eine Milliarde von Nutzern. Selbstverständlich sind nicht alle dieser Nutzer auch an deinem Produkt interessiert. Deshalb ist es dein Ziel, deine Werbeanzeige nur den richtigen Nutzern anzuzeigen, die grundsätzlich Interesse haben.

Hierbei gibt es zwei Wege, um das zu erreichen. Es gibt nämlich den einfachen und den schweren Weg. Der schwerere Weg ist natülich nach dem Trial and Error Prinzip vorzugehen. Hier kannst du ohne Probleme tausende von Euros zahlen, bis du die ersten Erfolge siehst. Glücklicherweise gibt es auch einen einfachen Weg: sieh dich um nach Leuten, die Inhalte in Nischen posten, denen deine Produkte ebenfalls zuzuordnen sind.

Ein Beispiel: angenommen du verkaufst Hundetrainings. Sieh dich in Facebook nach Seiten um, die sich um Hunde drehen und Leute, die Inhalte über Hundetrainings posten. Diese Leute müssen nicht unbedingt auch etwas verkaufen, sondern lediglich an Hundetraining interessiert sein. Wer auch immer diese Leute nun sein mögen. Sie haben mit ihren Posts bewiesen, dass sie sich für ein Themenfeld interessieren, dass für dein Geschäft relevant ist.

Das sind wichtige Informationen. Denn nun kannst du beginnen dir eine Liste der übrigen Interessen und demographischen Daten dieser Leute zu erstellen. Nun kannst du jene Zielgruppe, die sich daraus ergibt mit deiner Werbeanzeige anvisieren.

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