Instagram Algorithmus Tipps

Instagram Algorithmus: 10 Fakten zur organischen Reichweite

Du öffnest deine Instagram App und dir werden automatisch die Beiträge im Feed angezeigt, welche dich am ehesten interessieren dürften? Oben in der Story-Leiste siehst du vermutlich häufig die gleichen User zu Beginn mit „neuen“ Stories?

Du wirst es wahrscheinlich schon ahnen, dies ist die Folge des Instagram Algorithmus.

Die Beiträge werden nicht mehr chronologisch angezeigt, sprich wer zuletzt etwas gepostet hat, wird dir auch ganz oben angezeigt. Nein, sondern es kann sein, dass trotz des frischen Beitrags, dieser erst weiter unten beim Scrollen erscheint und ein anderer hingegen vorgezogen wird.

Das Thema wird heiß diskutiert, denn Instagram entscheidet darüber, was du wann siehst. Und das anhand deiner Verhaltensweise, was die Nutzung der App betrifft.

Doch wie geht Instagram hier vor?

Die folgende Faktoren spielen eine wichtig Rolle und beeinflussen, ob jemand deinen Beitrag zu sehen bekommt oder eben nicht…

1. Frequentierte Nutzung

  • Wie oft öffnest du die Instagram App?
  • Wie lange nutzt du Instagram, sprich siehst du dir alle Stories in Dauerschleife an oder checkst du nur kurz eingegangen Benachrichtigungen?

Öffnest du Instagram häufig über den Tag verteilt, so siehst du relativ frisch geteilte Beiträge. Wird es aber nur am Abend einmal der Fall sein, so sind diese vermutlich schon nicht mehr brandaktuell, aber aufgrund der wenigen Einsicht, trotzdem noch „neu“ für dich. Benutzt du die App außerdem relativ lange am Stück über mehrere Minuten, wird hier weniger streng aussortiert und dir werden mehr Beiträge angezeigt

2. Follower

  • Folgst du weit über 1k Instagram Accounts?
  • Wie viele Follower hast du, die deine Beiträge sehen können?

Folgst du nur 10 Accounts, so ist es realistisch, dass du alle Beiträge sehen kannst und solltest, sodass keine Aussortierung anhand der hier genannten Fakten durch Instagram erfolgt. Umso mehr Follower du hingegen zum Beispiel hast, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Algorithmus greift und nicht jeder deiner Abonnenten deine neusten Beiträge im Feed sieht.

3. Interaktion

  • Likest und kommentierst du viele Beiträge?
  • Hast du treue Anhänger, denen alles von dir gefällt?

Wie viel interagierst du mit deinen Followern und diese mit dir? Das ist eine entscheidende Frage, denn auch wenn ein top Influencer mit tausenden von Likes und Kommentaren, auch von dir ab und zu mal geliked wird, siehst du die Beiträge deiner wahren Freunde hingegen häufiger, wenn du hier jedes Bild herzt, auch wenn die Anzahl der Beiträge geringer ausfällt.

4. Affinität

  • Bist du häufig auf Accounts unterwegs, die ihr Essen und ihre Rezepte teilen?
  • Stellst du selber überwiegend Bilder und Videos von dir online, wie du auf Reisen bist?

Instagram erkennt anhand deiner zuvor beschriebenen Interaktionen, auf welche Art von Bildern du zum Beispiel am häufigsten ein Like verteilt. So werden dir primär schöne Urlaubsorte in deinem Feed angezeigt, wenn du hierfür eine Affinität besitzt und gerade bei diesen Beiträgen „hängen“ bleibst.

5. Chronologie

  • Widerspricht das nicht dem Algorithmus? … 😀

…im Grunde widerspricht es nicht ganz, denn es ist trotzdem ein Teil des großen Ganzen, was Instagram als Richtwert nimmt, um deinen Feed so perfekt und interessant wie möglich für dich zu gestalten. Hierbei werden nach wie vor schlicht aktuelle Postings älteren bevorzugt.

6. Caption

  • Erzählst du eine Geschichte unter deinem Bild?

Postest du ein Bild und verfasst hierzu einen passenden Text, idealerweise erzählst du eine Geschichte -Stichwort „story-telling“, so ist es wahrscheinlich, dass sich deine Follower deinen Beitrag länger ansehen, deine Caption lesen und im Idealfall noch den vollständigen Text aufklappen.

7. Blickfang

  • Wie abwechslungsreich sind deine Fotos oder Videos?
  • Magst du selbst außergewöhnliche Bilder oder findest geteilte Schnappschüsse sympathisch?

Auch wenn es auf Instagram vermehrt um die Darstellung des perfekten Lifestyles, der erstrebenswerten Figur oder darum geht, wie du noch erfolgreicher dein Geld anlegst, kommen Beiträge, die man nicht alltäglich sieht super an. Kreative Aufnahmen sorgen für Abwechslung und Aufmerksamkeit, genauso wie ein Schnappschuss, der eigentlich natürlich niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollte, bringt vermutlich ab und an mal mehr Engagement, als das perfekte Selfie.

8. Hashtags

  • Nutzt du überhaupt noch massenweise Hashtags unter deinen Beiträgen?
  • Oder siehst du auch teilweise Beiträge mit nur einem noch nichtmal „relevanten“ Hashtag versehen?

Natürlich spielt auch bei diesem Thema die Auswahl deiner Hashtags eine Rolle. Instagram ohne Hashtag ist wie Facebook ohne Gefällt mir-Daumen. Das eine geht nicht ohne das andere, man könnt sich fast fragen, was zuerst da war ;D Mit den richtigen Hashtags erreichst du die richtigen Leute. Daher gilt herauszufinden, mit welchen # deine Zielgruppe interagiert. In einem vorherigen Blogbeitrag erfährst du mehr zu den top 15 Hashtags. Setze die Hashtags auch möglichst schon in deinem Fließtext unter deinem Beitrag direkt ein, dies kannst du quasi als Statement oder für wichtige Schlagwörter nutzen.

9. Tools-Vielfalt

  • Siehst du Instagram noch als reine Plattform für die Darstellung von einzelnen Fotos?
  • Oder nutzt du ebenso weitere Tools wie Slideshows, Stories oder mindestens Videos?

Instagram ist schon längst keine Plattform mehr für reine mit Filtern belegte Fotos, wie sie es einst war. Seit dem Durchbruch kommen hier immer weitere Tools hinzu, wie die Erweiterung auf Videos, Stories mit sämtlichen Funktionen und auch Slideshows, was die Aufreihung von mehreren Bildern bedeutet oder auch IG-TV. Eine abwechslungsreiche Nutzung hat viele Vorteile, und auch dein Feed wird danach bestimmt, welches Format, du am ehesten anschaust, sodass dir dieses auch weiterhin immer häufiger begegnen wird. Hast du z.B. zu deiner Geburtstagsfeier mehrere schöne Aufnahmen gemacht, so baue hieraus doch einfach eine Slideshow. So wird dein Beitrag mit einer höheren Garantie schneller ausgespielt, als einzelne Bilder, die immer wieder den selben Anlass zeigen.

10. Paid Content

  • Hast du bereits ein Unternehmen über welches du mit Instagram Geld verdienst oder nutzt du Instagram als Werbeplattform?

Dann ist der letzte Punkt nicht zu vernachlässigen, denn ein guter Mix aus organischem und bezahltem Content ist unabdingbar, um mehr Reichweite zu generieren. Es gibt zwischenzeitlich einfach zu viele User und umso mehr Content auf Instagram, sodass es ab und an sehr sinnvoll ist, Ads zu schalten. Mit bezahlten Beträgen habt ihr eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass euer Beitrag gesehen wird und in möglichst vielen Feeds weit oben erscheint.

Im Allgemeinen sei gesagt, dass Instagram natürlich sukzessive mit neuen Updates um die Ecke kommt, gerade auch was den Algorithmus betrifft.
Erstellung deines Instagram Feeds
Dieser wurde aber schlussendlich eingeführt, um der Masse an Beiträgen jeden Tag irgendwie gerecht zu werden. So wird ein Feed jedem einzelnen Profil angepasst, was den Hintergrund hat, dass Instagram möchte, dass dir die Beiträge zuerst angezeigt werden, welche dir am wichtigsten erscheinen könnten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie wir zuvor gelernt haben, jedoch ist es immer in deinem Interesse gedacht, sodass du keine für dich relevanten Posts verpasst oder zu spät bzw. gar nicht erst siehst.

Denn ohne den Algorithmus würdest du die Posts deiner besten Freunde vermutlich niemals angezeigt bekommen, da diese von allen anderen und vor allem größeren Accounts, mal harmlos ausgedrückt, langsam aber chronologisch überrannt werden.

Was auch kein Wunder ist, denn es werden knapp 100 Mio. Fotos und Videos jeden Tag auf Instagram veröffentlicht.

Was heißt das im Umkehrschluss zusammenhängend für dich zwecks Umsetzung?

  • Instagram sortiert nicht komplett aus, lediglich die Reihenfolge wird beeinflusst. Scrollst du komplett durch, wirst du alle Beiträge sehen können, nach der für dich bestimmten Anordnung.
  • Like, Poste und Kommentiere abwechslungsreich. Mache ein Mix aus allem und interagiere mit deinen Followern
  •  Ein letzter aber nicht zu vernachlässigender Punkt; achte auf das Timing. Statistiken zu Folge, erzeugen Posts zwischen 7-9 Uhr, jeweils morgens und abends (i.d.R. vor und nach der Arbeit) höheres Engagement. Als Tag eignet sich am ehesten der Mittwoch oder Donnerstag, der Sonntag hingegen ist eher schwach.

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